Arten vom Verdichter

Klimakompressoren gibt es in verschieden mechanischen Ausführungen und bieten daher zahlreiche Anwendungsgebiete. In der Automobilbranche verwendet man eher den Axialkolbenverdichter, in Kühlschränken eher Klimakompressoren wie Hubkolbenverdichter, Scrollverdichter oder Rollkolben.

Axialkolbenverdichter:

Der Klimakompressor für die Klimaanlage (Automobilbranche) wird über eine elektrisch betätigte Kupplung angetrieben. Es handelt sich hierbei um einen Axialkolbenverdichter, er verhilft der Kolbenpumpe zu einer kontinuierlicheren Förderung. Die Axialkolbenpumpe kann elektrisch ein- bzw. ausgeschaltet und in ihrer Förderleistung geregelt werden. Sie ist mit dem Verbrennungsmotor über einen Riementrieb verbunden. Dieser überträgt mit möglichst geringem Energieverlust und möglichst wenig Wartungsaufwand durch Nachspannen ein relativ großes Drehmoment von der Kurbelwelle auf immer mehr Nebenaggregate. Bei der Axialkolbenpumpe drehen sich bis zu 10 Kolben in einer Trommel. Durch die Schrägstellung der Taumelscheibe, mit welcher die einzelnen Kolben verbunden sind, wird die Förderleistung bestimmt.

Hubkolbenverdichter:

Diese Klimakompressoren dienen ebenfalls zur Verdichtung gasförmiger Stoffe. Für die Aufladung von Motoren werden Sie heute praktisch nicht mehr verwendet.  Grund dafür sind die komplizierte Bauweise, der größeren Laufunruhe, der Baugröße und den wesentlich höheren Kosten gegenüber anderen Kompressoren. Darüber hinaus liegt das optimale Anwendungsgebiet der Hubkolbenverdichter bei sehr viel höherem Druckbedarf, als sie für die Aufladung eines Motors benötigt werden.

Scrollverdichter:

Der Scrollverdichter ist eine Maschine, die ebenfalls zur Verdichtung von Luft oder Kältemittel dient. Es wird z. B. in Wärmepumpen, Kältemaschinen oder als Kompressor eingesetzt. Er wird häufig wegen der ölfreien Verdichtung in der Medizin eingesetzt.  Dieser Klimakompressor besteht aus zwei ineinander verschachtelten Spiralen, von denen sich eine Spirale kreisförmig in der anderen bewegt. Dadurch bilden sich innerhalb der Windungen mehrere immer kleiner werdende Kammern. Der zu verdichtende Stoff gelangt unter immer höherem Druck bis zum Zentrum der Kammern und tritt dann seitlich aus. Da die Spiralenpaare nicht aneinander reiben, können diese Klimakompressoren ölfrei arbeiten.